Fassade streichen

Wertvolle Tipps

Gewusst wie

Jeder Untergrund stellt eigene Anforderungen an das Farbmaterial. Und auch jeder Bauherr hat eigene Vorstellungen. Nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich. Was ist Ihnen besonders wichtig? Und treffen Sie dann eine bewusste Entscheidung für Ihr Farbprodukt.

Prüfung – die Basis für eine feste Bindung

Insbesondere im Außenbereich ist es wichtig, den Untergrund genau zu prüfen:

  • Ist der Untergrund tragfähig?
  • Wo sind Verschmutzungen oder erste Schäden erkennbar? Ein einfacher Wischtest mit der Hand kann hier Aufschluss geben.
  • Kreidet der Putz oder Anstrich ab oder kann man die Farbe sogar mit dem Fingernagel abkratzen?

Dann sollte unbedingt ein „Gitterschnitt-Test“ folgen. Man ritzt dazu mit einem Cuttermesser eine kleine Fläche im Schachbrettmuster in den Altanstrich und drückt ein Malerkreppband darauf fest. Anschließend das Malerkrepp schnell abreißen. Bleiben dabei Teile des Altanstrichs am Klebeband hängen, dann gilt der Altanstrich als nicht mehr tragfähig und muss entfernt werden.

 

KEIM setzt auf gutes Handwerk.

KEIM arbeitet eng mit dem Malerfachhandwerk und mit Architekten zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse für Ihr Haus zu erzielen. KEIM Farben sind sehr ergiebig und hoch farbtonstabil. Die einzigartige Haltbarkeit ist nur durch die Auswahl des geeigneten Materials und seine richtige Verarbeitung zu erreichen.  Das gilt für den Rohstoff ebenso wie für das fertige Produkt. 

Ordentliches Werkzeug macht das Arbeiten leichter und verbessert auch das Ergebnis. Malerfachhandwerker verwenden Pinsel mit einem dichten Besatz und steifen Borsten, damit Sie mehr Kontrolle beim Streichen haben. Bei Arbeiten mit der Rolle empfiehlt sich für außen der Einsatz langhaariger Roller mit Fasern aus Polyamid. 

KEIM empfiehlt Ihnen für die Gestaltung und den Schutz Ihrer Fassade gerne qualifizierte Malerfachbetriebe in Ihrer Nähe - sprechen Sie uns gerne darauf an.

Was es sonst noch zu beachten gilt

Sicherheit ist oberstes Gebot! Also: Bei Arbeiten an der Fassade wird ein Gerüst aufgestellt. Das macht die Arbeit leichter, schneller und vor allem sicherer!

1. Das Wetter muss stimmen.

Es sollte nie bei Regen, starkem Wind oder auf nassen Untergründen gestrichen werden. Und auch Hitze ist nicht optimal.  Starten sollte man am besten mit der Südseite des Gebäudes. Dann arbeitet man später mit dem Lauf der Sonne rund um das Gebäude im Schatten weiter. Zu warme Untergründe lassen die Farbe zu schnell trocknen!

3. Fassadenfläche unterteilen

Die Fassade sollte vor Beginn der Streicharbeiten  in  einzelne Teilflächen unterteilt werden. Im  Anschluss sollte jede einzelne Teilfläche in einem Zuge gestrichen werden. 
So werden Unregelmäßigkeiten wie z. B. unschöne Ansätze vermieden!

2. Gut abkleben!

Umliegende Bereiche, wie z. B. Fenster oder Türen sollten immer sorgfältig abgeklebt werden. Dafür sollte ein spezielles Klebeband für außen verwendet werden  – hier gibt es große Unterschiede, je nach Anwendungsfall. Anschließend sollte das Klebeband rechtzeitig wieder entfernt werden da es sich sonst nicht mehr rückstandsfrei ablösen lässt.

4. Und wenn mal was daneben ging!?

Farbspritzer sollten immer sofort und mit reichlich Wasser entfernt werden. Wenn möglich sollten vorher Fallrohre, Markisen oder Ähnliches demontiert werden. Das sorgt für einen reibungslosen Arbeitsablauf.

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