Produkt:

KEIM Lignosil-Color

Bauherr 
privat

Architekten
dma deckertmesterarchitekten BDA partnerschaft mbb, Erfurt 
www.dmarchitekten.de 

Holzbau 
antignum GmbH & Co. KG, Erfurt
www.antignum.com 

häussermann GmbH & Co. KG, Sulzbach
www.haeussermann.de 

Klöpferholz GmbH & Co. KG
www.kloepfer.de 

Weißer Riegel

Die holzverschalte Villa in der Erfurter Steinhalde trägt den Namen Carlotta – zusammengesetzt aus Silben der Vornamen der Zwillingstöchter der Bauherrn, Carla und Charlotta – und ist eine Reminiszenz an die Laube der Vorbesitzer.

Die Steinhalde ist ein steiler Weg, der nur bis zur Villa Carlotta befahrbar ist. Aus der besonderen Topografie des Südhanggrundstücks ergab sich die Terrassierung des Gebäudes und damit eine Trennung von Eingangs- und Wohnebene: Kinder-, Gäste- und Arbeitsräume sind im Erdgeschoss in Ost-West-Richtung gelegen, während die im Untergeschoss befindliche Wohnebene nach Süden zum Garten hin orientiert ist. Auf dem parallel in den Hang gesteckten Sockel aus Stahlbeton sitzt ein weitgehend vorgefertigter Holzbau mit betont flach geneigtem Satteldach in Längsrichtung des Gebäudes. Diese Ausrichtung wird durch ein fünf Meter frei über den Vorplatz auskragendes Dach aus Brettschichtholzbindern noch betont. So ergibt sich ein geschützter Eingangsbereich, der Platz bietet für Autos, Fahrräder und Tischtennisplatte oder für Sommerfeste an sehr heißen oder auch an regnerischen Tagen. 
Das Innere ist bewusst schlicht gehalten und erlaubt den Bewohnern eine individuelle und flexible Nutzung. Zentraler Raum ist ein offener Essbereich, er verbindet beide Ebenen über einen Luftraum miteinander und öffnet sich raumhoch zur Terrasse und zum Garten hin. 

Alle Außenwandflächen des Gebäudes sind mit einer weiß gestrichenen Holzschalung verkleidet. Dies unterstützt einerseits die expressive Gesamtform, ist andererseits aber auch ein Stück Erinnerungskultur. „Wir wollten mit der Lärchenholzschalung den Duktus des Vorgängerbaus aufgreifen“, erklärt Architekt Rainer Mester von dmarchitekten in Erfurt. Doch im Gegensatz zum speziellen Charme der ursprünglichen Laube mit ihren speckig-glänzenden, abblätternden Farbschichten, wählten die Planer mit KEIM Lignosil-Color eine baubiologisch optimale, mineralisch-matte Holzfarbe. KEIM Lignosil verbindet sich – wie jede silikatische Farbe – durch Verkieselung dauerhaft mit dem Untergrund, ist extrem witterungsbeständig, UV-stabil und lichtecht. 

So fügt sich die weiße Holzvilla elegant ins Gelände und zurückhaltend in die Wohnsiedlung der 1920-er Jahre und behauptet doch selbstbewusst ihren ganz eigenen Charakter. Die herausragende architektonische Qualität würdigte die Architektenkammer Thüringen 2015 mit dem Thüringer Holzbaupreis. Absolut verdient!

Text: Susanne Mandl

Bildquelle: Victor S. Brigola Photography

 

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