Mildred-Scheel-Haus

Produkte:

  • KEIM Granital®
  • KEIM Granital®-Grob
  • KEIM Glasfaser-Gittermatte

 

Objektbeschreibung:
Der Anfang November 2002 eröffnete Erweiterungsbau des Mildred-Scheel-Hauses setzt architektonisch wie farblich einen deutlichen Akzent auf dem Gelände des Universitätsklinikum Dresden.

Die Deutsche Krebshilfe als Bauherrin lobte einen Architektenwettbewerb aus und entschied sich für den Entwurf des bekannten Stuttgarter Architekturbüros Behnisch und Partner. Die Architekten Günter Behnisch und Manfred Sabatke wollten ein Gebäude schaffen, das unverkennbar als ein Ort für Kinder ausgewiesen ist, da der Erweiterungsbau eine Kinderkrebsklinik beherbergt.

Die Außenfassade des zweiten Obergeschosses hat die Gestalt eines geschwungenen Bandes eine klare Akzentuierung dieses Bereichs gegenüber den darunter liegenden Ebenen. "Durch den unregelmäßigen Grundriss des Stationsbereichs wollten wir vielfältige und interessante Räume entstehen lassen" , erläutert Projektarchitekt Robert Hösle. Überall gibt es Nischen Orte, die zum Verweilen und natürlich zum Spielen einladen. Zwangsläufig wird die Harmonie des geschwungenen Bandes von Fensteröffnungen durchbrochen. Den Architekten fiel es nicht schwer, eine Lösung zu finden, die das Band dennoch optisch zusammenhält: eine entsprechende Farbgestaltung.

Das auffällige Farbkonzept an der Außenfassade des zweiten Obergeschosses stammt von Erich Wiesner. Für seinen Entwurf hatte Erich Wiesner freie Hand; einzige Vorgabe war die ungewöhnliche Architektur selbst. Es galt eine Fassadenfläche von 118 mal vier Metern zu gestalten. Durchgehend verwendete Erich Wiesner sehr kräftige Farben mit hoher Sättigung: Rot, Gelb und Blau die Grundfarben des Spektrums. Auf die genauen Nuancen dieser wenigen Farben verwendete der Künstler allerdings große Akribie. Zusammen mit den Anwendungstechnikern im Farblabor des Traditionsherstellers KEIMFARBEN entwickelte er Sonderfarbtöne und fertigte zahlreiche Musteranstriche an. " In der Farbgebung des Gebäudes sollten Klarheit und Reinheit zum Ausdruck kommen", erklärt Erich Wiesner. "Daher arbeitete ich mit wenigen, dafür kräftigen Farben". Zudem sollte die Fassade einen energiegeladenen Eindruck vermitteln Energie, wie man sie braucht, um einen positiven Wandel bei einer schweren Krankheit einzuleiten.

Bei der gewünschten hohen Farbintensität kam als Material für den Fassadenanstrich nur eine Mineralfarbe in Betracht. Bereits in der Entwurfsphase stand für Erich Wiesner fest, dass er sein Konzept mit KEIM Granital würde umsetzen lassen. Positive Erfahrungen bei anderen Objekten, vor allem was Haltbarkeit und Leuchtkraft anbelangt, hatten hierfür den Ausschlag gegeben. Die Verarbeiter brachten zunächst zwei Schichten Glasfasergittermatte auf, bevor sie die Flächen verputzten. Der Grund für diese zusätzliche Armierungsschicht: Rissbildungen im Putz zu verhindern, wie sie durch starke Sonneneinstrahlung auf farbintensive Flächen entstehen. Den Untergrund für den Schlussanstrich bildete KEIM Granital-Grob. Darauf übertrugen die Mitarbeiter von Christian Weigold die Figuren und führten den Anstrich deckend in zwei Schichten mit Rolle und Pinsel aus.

Beteiligte:

Deutsche Krebshilfe e.V.
(Bauherr)

Thomas-Mann-Str. 40
Postfach 1467
53111 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 7 29 90-0
www.krebshilfe.de

Behnisch & Partner
(Entwurf)

Gorch-Fock-Strasse 30
70619 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 476560
www.behnisch.com

Erich Wiesner
(Farbgestaltung)

Berlin
Christian Weigold
(Malerarbeiten)
Freiberger Straße 43
01683 Nossen
Tel./Fax. +49 (0)35242 68698

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