Die neuen Meisterhäuser

Produkte:

 

Beteiligte:

Bauherr:
Stadt Dessau-Roßlau

Architektur:
Bruno Fioretti Marquez Architekten
www.bfm-architekten.de

Oberflächenlasur:
Arbeitsgemeinschaft Betonlasur
Oliver Jungheim/Jürgen Steines GbR, Berlin,
www.betonlasur.de

Mineralische Betonlasuren für die neuen Meisterhäuser in Dessau.

Nach langen Jahren der Diskussion wurde das Ensemble der Dessauer Meisterhäuser wieder komplettiert. Aber nicht rekonstruierend, sondern in abstrakter Form. Die Hülle besteht aus Dämmbeton, der dank mineralischer Lasur optisch homogen wirkt.

Die monolithische Wirkung ist letztlich auch eine Frage der Oberflächen-Homogenität des Dämmbetons. Weil die aber nicht in dem Maße gewährleistet war, wie von den Planern verlangt, stand früh die Überarbeitung mit einer Lasur fest. Neben der Angleichung von Grauverschiebungen, der Aufhellung des insgesamt zu dunklen Betons, dem „Nachschärfen“ der Kanten und dem Ausbessern von Schäden ließen sich so auch die konischen, ausgespachtelten Ankerlöcher der Schalungen verbergen.

Betonlasuren homogenisieren

Für die Umsetzung dieser Homogenisierung waren die Experten der Berliner Betonlasur AG zuständig, die bereits die Betonoptik zahlreicher prominenter Bauten retteten.

Für die beiden Meisterhäuser nutzte man die leicht weiß pigmentierte mineralische Lasur Keim Concretal, manuell mittels Bürsten appliziert. „Das war durchaus eine Herausforderung, weil besonders die Ankerlöcher schwer zu überarbeiten waren“, so Oliver Jungheim von der Arbeitsgemeinschaft rückblickend. „Wir planten ursprünglich zunächst einen hydrophobierenden und dann zwei lasierende Arbeitsgänge.“ Tatsächlich setzte das Team drei Lasurgänge um, nur so ließen sich die Helligkeitsunterschiede auf der Fläche wie gewünscht angleichen.

Dort Deckenuntersichten im Außenbereich wurden so an die Gesamtwirkung beschichtungstechnisch angeglichen. „Eigentlich haben wir mit der Lasur die Idee der Unschärfe auf der Oberflächenebene weitergeführt und dem Konzept noch mehr Konsequenz verliehen“, resümiert Oliver Jungheim, der selbst Architekt ist. „Auch wenn sich die Sache einfach anhört, gerade das Lasieren war schwierig angesichts der großen, ungegliederten Flächen, auf denen aber keinerlei Ansätze erlaubt waren“.

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