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Referenzen

Hotel Nobu

Was haben das ehemals zweitgrößte Gebäude Europas und ein Hotel von Robert de Niro gemeinsam? Die Gestaltung mit Beton! An der Fassade des einen und im Innenbereich des anderen Gebäudes spielt dieses Material eine prägnante Rolle. – Hatte Sichtbeton einst einen schlechten Ruf, ist das Material heute weltweit nicht mehr wegzudenken. Seine natürliche graue Farbigkeit vermittelt eine gewisse Eleganz und Zeitlosigkeit, es lässt sich allerdings auch farbig gestalten.

Architekt:
Medusa Group, Przemo Lukasik und Lukasz Zagala, Warschau
Bauherr:
Nobu Hotelkette
Fotos:
Juliusz Sokołowski
Produkte:
  • Concretal-Lasur
  • Concretal-Fixativ
  • Lotexan

Alt und neu kombiniert

Das Nobu Hotel Warschau präsentiert sich in einer ganz anderen Art: Es kombiniert einen historischen Bau mit einem neu errichteten, modernen Flügel. Der ältere Teil des sich ebenfalls im Zentrum der Stadt Warschau befindenden Luxushotels im Art-Déco-Stil stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Hier war früher das Hotel Rialto untergebracht.

Das polnische Architekturbüro Medusa Group und das Designbüro Studio PCH aus Kalifornien gestalteten den neuen Erweiterungsbau. Das Hotel ist das zwölfte Haus der Nobu Marke, die von Oscar-Preisträger Robert De Niro und seinen Partnern, dem japanischen Starkoch Nobu Matsuhisa und dem Unternehmer Meir Teper, gegründet wurde. Nach einer dreijährigen Bauphase eröffnete das Gebäude der Nobu Hotelkette im August 2020: Auf einer Gesamtfläche von 11.830 Quadratmeter befinden sich nun 120 luxuriöse Zimmer, Konferenz- und Eventräume, ein Fitnessbereich sowie ein Restaurant.

Beton, Glas, Aluminium und Grün

Der neue Erweiterungsbau präsentiert sich von außen als eine klare moderne Konstruktion mit einem Mix hauptsächlich aus Glas, Beton und Aluminium an der Fassade. Schwarze Fertigbetonelemente gliedern die Fassade vertikal. Da das Gebäude an einer Ecke platziert ist, hat es einen V-förmige Grundriss: Hier kamen gebogene, jeweils versetzte Aluminium-Glas-Konstruktionen zum Einsatz, sodass die Ecken abgerundet sind. Auf den Vorsprüngen lockern Grünpflanzen den Beton-Glas-Mix auf. Am Übergang zum Altbau entschieden sich die Verantwortlichen auch aus Gründen der Nachhaltigkeit und der Umweltfreundlichkeit, die hier großgeschrieben werden, für eine komplett begrünte Wand.

Schwarze Akzente aus Beton

Der Architekt hatte die Vorstellung von schwarz-abgetönten Betonelementen an der Fassade. Deshalb wurden alle Betonelemente mit schwarzen trockenen Pigmenten in Masse, also bei der Herstellung, abgetönt. Der Hersteller der Fertigteile entschied, die Betonelemente zusätzlich mit KEIM Concretal-Lasur zu streichen, um einen einheitlichen und homogenen Farbton zu erreichen.“, erklärt Wojciech Laska, Niederlassungsleiter von KEIM in Polen.

Das Produkt KEIM Concretal-Lasur ist absolut lichtbeständig, UV-stabil und unterstreicht die natürliche Schönheit von Beton.

Laska erinnert sich: „Insgesamt wurden 150 Liter Concretal-Lasur und 200 Liter Concretal-Fixativ als Verdünnung verarbeitet. Den Abschluss bildete KEIM Lotexan, ein farbloses, hydrophobierendes Schlussbehandlungsmittel auf Silan-/Siloxanbasis. Die matte Optik und die Halbtransparenz im Ergebnis waren für die Verantwortlichen die wichtigsten Faktoren, sich für diese KEIM Produkte zu entscheiden. Außerdem hat der Hersteller unsere Produkte für Betonkosmetik schon früher benutzt und gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.“

Gestaltung und Schutz eines gefragten Materials

Beton ist heute ein angesagter Baustoff, gerade auch in Kombination mit anderen Materialien wie Holz, Glas und Metall. Die beiden Beispiele aus dem Hotelbereich sprechen für sich. Gleichzeitig machen sie deutlich, wie wichtig die Behandlung der Oberflächen des Betons ist, die seinen Charakter bestimmen. KEIM Concretal-Lasur schützt den Beton nicht nur, sondern bietet von lasierend bis deckend viele Gestaltungsmöglichkeiten und erhält dabei gleichzeitig den mineralischen Charakter des Materials.

Verwendete Produkte

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